Neujahrsempfang 2021

Neujahrsempfang 2021

oder besser Frühjahrsempfang?

Herzlich grüßt der fmt-Vorstand seine Mitglieder von der gewohnten Kulisse, der Bühne des Kleinen Hauses im MiR . Zu Gast bei Hausherrn Generalintendant Michael Schulz, trafen sich am 1. März die Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Karin Welge, der Geschäftsführer Tobias Werner und der geschäftsführende fmt-Vorstand.

Warum? Nun, es gibt einiges mitzuteilen, zu danken, zu würdigen, zu überreichen:

Junge Talente: Camilo Delgado Diaz

Junge Talente: Camilo Delgado Diaz


In der Spielzeit 2020.21 fördert der fmt ein Mitglied des Jungen Ensembles mit 10.800 €:


Camilo Delgado wurde am 9. April 1992 in Kolumbien geboren. Zurzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Kai Wessel. Im Januar 2018 absolvierte er seinen Bachelor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Frau Prof. Claudia Visca. Camilo wurde im Jahr 2016 für ein Austauschprogramm am Konservatorium Santa Cecilia in Rom in der Klasse von Claudio di Segni ausgewählt. Daneben gewann er zahlreiche Preise, u.a. den zweiten Preis beim Nationalen Gesangswettbewerb von Kolumbien im Jahr 2011, den Spezialpreis der Jury für den jüngsten herausragenden Performer beim Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach, Österreich im Jahr 2013 sowie das Stipendium „für das kolumbianische Volk im Ausland in der Ausbildung der Künste“. Im November 2019 gewann er den „Oronte“-Preis des „Voci Olimpiche“-Wettbewerbs und hatte die Gelegenheit, die Oper „Alcina“ unter der Leitung von Maestro Andrea Marcon im Teatro Olimpico di Vicenza aufzuführen. Meisterkurse besuchte er bei Professorinnen und Sängerinnen wie Francisco Araiza, Wolfgang Holzmair, Helmut Deutsch, Maree Ryan, Fernando Turina, Bertrand de Billy, Günter Haumer, Will Crutchfield, Maria Teresa Uribe, Dawn Upshaw, Rosa Domínguez, Jessica Rivera, Cesar Gutiérrez, David Lutz. In Bogota nahm er am Opern-Workshop der Universidad Central in verschiedenen Produktionen mit beachtlichem Erfolg teil wie: „Combattimento di Tancredi e Clorinda“, „Die Fledermaus“, „L’Enfant et les Sortilèges“, „Signor Deluso“, „Hand of Bridge“. Camilo Delgado trat bereits in bedeutenden Konzertsälen und Theatern wie der „Albert Hall“ in Canberra, Australien, dem „Wiener Konzerthaus“, dem „Schloss Schönbrunn Theater“, dem „Teatro Bogota“, dem „Teatro Julio Mario Santodomingo“, dem „Teatro Jorge Gaitan Eliecer“ und dem „Auditorio Teresa Cuervo“ auf. Im Oktober 2016 trat er in China mit dem Cheng-Du Symphonieorchester auf. Daneben arbeitete er drei Jahre lang als Sänger im Opernchor der „Opera de Colombia“.

Zur Website von Camilo Delgado Diaz

Foto: © St. Peter Photo s.r.l.

Geförderte Produktionen 2020.21

Geförderte Produktionen 2020.21

Für die Spielzeit 2020.21 wurde folgende Förderung zugesagt:

  • L’Orfeo (Monteverdi)
  • Turandot (Inszenierung Michael Schulz)
  • Tanzabend “Nôtre Dame de Paris
  • Otello (Rossini)
  • MOVE!
  • die Förderung des jungen Ensemble-Mitgliedes Camilo Delgado Diaz

Foto: L’Orfeo, Oper von Claudio Monteverdi. Khanyiso Gwenxane, Brecht Bovijn, Marie-Louise Hertog und MiR Gesangsensemble, © Bettina Stöß

Geförderte Produktionen 2019.20

Geförderte Produktionen 2019.20

Für die Spielzeit 2019.20 konnte der fmt Förderungen in Höhe von insgesamt 63.000 € zusagen. Folgende Produktionen wurden ausgewählt:

  • Die Sache Makropulos (Janacek) – eine Inszenierung von Dietrich Hilsdorf, zum 60-jährigen Bestehen des MiR.
  • Orlando Paladino (Haydn) – musikalische Leitung: Werner Erhardt
  • Madame Butterfly (Puccini) – Abschiedsvorstellung von Noriko Ogawa Yatake, deren erste Oper am MiR vor 27 Jahren ebenfalls Madame Butterfly war.
  • Der Zigeunerbaron (Johann Strauß Sohn);
  • Das Tanzprojekt mit Schüler/innen und dem Ballett im Revier: MOVE! wird mit einem Betrag von 3000 € gefördert.
  • Die Jugendoper Krabat wird mit einem Betrag von 500 € gefördert, und zwar die hierfür erforderliche Literatur, mit der die Musikpädagogin Britta Schünemann die Textgrundlage der Oper mit Schülern durcharbeitet.

Foto: Die Sache Makropulos, Oper von Leoš Janáček. Lina Hoffmann und Khanysio Gwenxane, © Monika und Karl Forster